Jugend trifft Wirtschaft: Kleinregionsshow als Highlight zum Abschluss

Jugendliche frühzeitig und nachhaltig mit regionalen Wirtschaftsbetrieben zu vernetzen war das Ziel des Projekts „Jugend trifft Wirtschaft“, das im Schuljahr 2012/13 bereits zum zweiten Mal in der Kleinregion Waldviertler StadtLand umgesetzt wurde. 160 Jugendliche der 7. Schulstufe hatten dank des großartigen Engagements unserer 3 Partnerschulen (HS 1 und HS 2 Gmünd, NMS Schrems) und 13 Partnerfirmen in 19 spannenden Exkursionen die Gelegenheit regionale Betriebe und die (Lehr)Ausbildungen, die man in diesen Betrieben absolvieren kann, kennen zu lernen. Die Jugendlichen waren bei ihren „Schnupperbesuchen“ mit Fotoapparaten und Kameras ausgestattet, um die Eindrücke, die sie in den Betrieben sammeln konnten, festzuhalten – und genau diese Eindrücke standen im Mittelpunkt der Kleinregionshow, die am 25. Oktober im Vereinssaal Hirschbach stattfand. Moderator Roland Benischek führte das zahlreich erschienene Publikum gekonnt durch einen abwechslungsreichen Abend, der einen unterhaltsamen Mix aus Informationen zu den Partnerbetrieben, Interviews mit FirmenvertreterInnen und spannenden Quizelementen bot. Die Hauptrolle auf der Bühne spielten dabei die Jugendlichen, die – unterstützt von Moderator Roland Benischek – die FirmenvertreterInnen interviewten und die Quizfragen stellten. Rateteams aus den neun Kleinregionsgemeinden mussten in einem Wettkampf à la „Millionenshow“ Quizfragen zu den Partnerbetrieben beantworten, die durchaus knifflig waren und die Teams vor die eine oder andere Herausforderung stellten. Für jede richtig beantwortete Frage gab es ein Gmünder Kipferl, zur Verfügung gestellt von der Bäckerei Pilz aus Gmünd. Nach 13 Fragen und einer Entscheidungsfrage konnte sich schließlich das Team aus der Marktgemeinde Kirchberg am Walde, Bgm. Johann Panagl und Klaus Ramharter, durchsetzen und einen wunderschönen Glaspokal der Fa. Glaskunst Burger mit in die Heimatgemeinde nehmen, der von Kleinregionsobmann Vbgm. Karl Harrer überreicht wurde. Fazit: Eine gelungene Veranstaltung als Höhepunkt eines erfolgreichen Projekts, das eindrucksvoll vor Augen führt, dass kleinregionale Zusammenarbeit wichtig ist – vor allem für unsere Jugend.

Foto: Karl Tröstl/NÖN

VertreterInnen der Partnerfirmen:

Sonja Früchtl (Moorheilbad Harbach), Josef Hag (Stadtwirtshaus Hopferl), KR Johannes Pilz (Backwelt Pilz), Mag. Sarah Koller (Leyrer & Graf), Jürgen Pfeiffer (Natursteine Pfeiffer), Patrick Schleritzko (NBG/FCT), Julia Staudinger (GEA/Waldviertler Werkstätten), Ing. Josef Hackl (Eaton Industries Austria GmbH), Ing. Michael Ableidinger (Tischlerei Ableidinger), Ing. Markus Schandl (Elk Fertighaus Gmbh), Ing. Kurt Fichtenbauer (Technische Alternative)

Rateteams aus den Gemeinden:
Amaliendorf-Aalfang: Claudia Allram und Birgit Dosso
Brand-Nagelberg: Georg Einzinger und Kerstin Ölzant
Gmünd: Andreas Beer und Horst Weilguni
Großdietmanns: Hermann Budschedl und Tino Kitzler
Hirschbach: Roswitha Berger und Roland Böck
Hoheneich: Susanne Mayer und Thomas Panagl
Kirchberg am Walde: Johann Panagl und Klaus Ramharter
Schrems: Gabriele Beer und Manfred Meyer
Waldenstein: Christian Dogl und Franz Zechmann

JUWI-Partnerbetriebe 2012/13

Bernhart Diesner GmbH., Bierbrauerei Schrems GmbH., Eaton Industries Austria GmbH, ELK Fertighaus GmbH, Leyrer- und Graf Baugesellschaft m.b.H., Moorheilbad Harbach, Fa. Natursteine Pfeiffer, Fa. NBG Holding GmbH/FCT Fiber Cable Technology, Backwelt Pilz Stadtwirtshaus Hopferl, Technische Alternative, Tischlerei Ableidinger, GEA/Waldvierler Werkstätten

Medientraining mit Gerald Gross

Jeder von uns kennt dieses Szenario: Wir wagen einen Blick in die morgendliche Zeitung, stolpern Autounfall, Entführung, Raubüberfalle, Katastrophen – und lesen dabei Geschichten, von denen wir fest überzeugt waren, dass doch eigentlich alles ganz anders war. Vor allem dann, wenn wir selbst Teil dieser Geschichten sind. Was hat sich denn der XY – Vertreter der vielgerühmten Journalistenzunft – bloß dabei gedacht, meine Worte so umzudrehen und meine Geschichte zu einer ganz anderen zu machen?, fragen wir uns dann – wenn zwischen unserer objektiven Wahrnehmung und der subjektiven Darstellung des hauptberuflichen Geschichtenerzählers eine große Lücke klafft.

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Diese Erfahrung – dass wir unsere eigene Geschichte, sobald sie aus der Feder eines/r anderen stammt – nicht mehr wiedererkennen, teilen wir mit Frau Mag. Claudia Trinko, Stadtamtsdirektorin der Stadt Schrems. Deshalb verspürte Frau Trinko schon lange den Wunsch einmal der Frage auf den Grund zu gehen, wie denn Journalisten ticken, wie Medien funktionieren – tja, und was wir tun können, um beim Blick in die Zeitung doch einmal die Geschichte zu lesen, die wir eigentlich erzählt haben (oder zumindest glauben, sie erzählt zu haben).

Die beste Antwort auf diese Frage bekommt man zweifelsohne von einem, der die österreichische Medienlandschaft wie seine Westentasche kennt, zumal er doch selbst viele Jahre Teil der selbigen war. Als gern gesehener Gast auf unseren abendlichen Bildschirm ist er uns noch in guter Erinnerung: Ex-ZIB-Moderator und Medientrainer Gerald Groß, der dem ORF im September 2011 den Rücken kehrte, um sich mit seiner Firma gross:media selbständig zu machen. Gesagt, getan. Gerald Groß wurde kontaktiert, ein Medientraining gebucht und alle interessierten aus den „Städte im Aufschwung“-Gemeinden (Schrems, Horn, Zwettl) und den Gemeinden der Kleinregion Waldviertler StadtLand zu einem spannenden Tag ins Stadtamt Schrems eingeladen. Von einem so bekannten und versierten Profi Tipps für den Umgang mit „den Medien“ zu bekommen und einen Blick hinter die Kulissen von Krone, NÖN & Co machen zu können, war für alle TeilnehmerInnen ein tolles Erlebnis. Neben „10 Irrtümern über Journalisten“ und Erzählungen aus dem Alltag beim Staatsfunk kreiste das Interesse der TeilnehmerInnen v.a. um eine Frage: Was ist denn nun eine „guate G’schicht?“ Und welche Zutaten braucht sie? Auch darauf hatte Groß eine Antwort parat: „Erzählen’s die Geschichte der Jetti-Tant‘ – wenn’s der gefällt, is‘ a guate G’schicht!“. Wer keine Jetti-Tant‘ im Bekanntenkreis hat, kann aber ruhig auch auf folgende Zutaten vertrauen: einen packenden Inhalt, gemischt mit Menschen, Bildern und Emotionen. Wie man diesen Tipp am besten beherzigt, wurde dann gleich in der Praxis erprobt. Zuerst in Journalisten-Teams, die der strengen Redaktion – Chefredakteur Werner Siegl und seinen Assistentinnen Claudia Trinko und Viktoria Prinz – eine interessante Geschichte verkaufen mussten. Die Vorschläge reichten dabei vom Gmünder Caorle über’s Träumen in den Schremser Bäumen bis zum Horner Billa, der seine Abwanderung aus dem Stadtzentrum bereut. Nach der Entscheidung für die Horner Story rückten alle mit Kamera und Mikro aus, um mit Unterstützung von Gerald Groß und seinem Assistenten Christian Schlager einen Imagefilm für die Stadtgemeinde Schrems zu drehen. Arbeitstitel: In Schrems gibt es endlich wieder mehr Kinder! Ein Musterbeispiel für positive Berichterstattung: Statements von zufriedenen Passantinnen wurden eingeholt, Interviews mit jungen Müttern geführt, die Meinung des Bürgermeisters und benachbarter Gemeindevertreter eingeholt – ach ja, und der Storch, der wieder in Schrems unterwegs ist, der wurde auch gefilmt. Das Produkt der gemeinsamen Recherche, des Interviewens und Schreibens von Moderationstexten ist ein gelungener Kurzfilm über die Stadt Schrems und die Menschen, die die Stadt lebenswert machen. Wundern Sie sich also nicht, wenn Ihnen dieses filmische Dokument demnächst in „Niederösterreich heute“ begegnet.

Das Medientraining mit Dr. Gerald Groß wurde vom Projekt „Städte im Aufschwung“ unterstützt.

Jugend trifft Wirtschaft: Exkursion zur Tischlerei Ableidinger

Wer kreative Inneneinrichtung und Wohnausstattung nach Maß sucht, ist in der Tischlerei Ableidinger in Langschwarza bei Schrems genau richtig. Bereits seit 25 Jahren werden in dem kleinen, aber feinen Familienbetrieb moderne Einrichtungskonzepte entwickelt. Am 17. Mai machte „Jugend trifft Wirtschaft“ im Betrieb von Johann und Michael Ableidinger Station: Die Schülerinnen und Schüler der 3c-Klasse der Neuen Mittelschule Schrems erhielten von den Firmenchefs dabei viele Informationen über die Herausforderungen des Tischlerberufs, lernten die computergestützten Planungstools und den modernen Maschinenpark kennen und konnten auch allerhand praktische Erfahrungen sammeln. In einem abwechslungsreichen Stationenbetrieb erfuhren sie unter Anleitung der beiden Chefs und ihrer Mitarbeiter, wie ein Möbelstück zusammengebaut wird und konnten unterschiedliche Holz- und Furnierarten erraten. Die Jugendlichen waren durchwegs mit großer Begeisterung am Werk und wurden zum Abschluss mit einer Jause für ihre Aufmerksamkeit belohnt.

Jugend trifft Wirtschaft: Schremser Bier – eine Reise durch 600 Jahre Waldviertler Braukunst

Zu einem interessanten Streifzug durch die Geschichte der Braukunst, insbesondere der Schremser Braukunst, die seit dem Jahr 1838 untrennbar mit der Familie Trojan verbunden ist, wurde der Besuch der 3b-Klasse der NMS Schrems bei der Fa. Bierbrauerei Schrems GmbH. Firmenchef DI Karl Theoder Trojan erzählte den Jugendlichen von den Anfängen des Bierbrauens im Mittelalter, erklärte den Prozess des Bierbrauens und lud die SchülerInnen anschließend zu einer Führung durch das Firmengelände ein. In Begleitung des Braumeisters erkundeten die Jugendlichen sämtliche Räumlichkeiten, lernten die verwendeten Zutaten – Hopfen, Gerste und Malz – kennen und durften allerhand Fragen stellen. Das frisch gebraute Bier, das – in Maßen genossen – an und für sich ein gesundes Getränk, durften die SchülerInnen selbstverständlich nicht verkosten. Dafür wurden sie aber bei einer Jause mit alkoholfreien Getränken entschädigt.

Jugend trifft Wirtschaft: Exkursion in die Backwelt Pilz

Die Schülerinnen und Schüler der 3a-Klasse der HS 1 Gmünd sowie der 3a-Klasse der NMS Schrems, die der Backwelt Pilz im Rahmen von Jugend trifft Wirtschaft einen Besuch abstatteten, konnten sich davon überzeugen, dass in dem Waldviertler Traditionsbetrieb, der Fertigbackwaren produziert, nur Backwaren von höchster Qualität hergestellt werden. Wie Bianca Hahnl erklärte, beliefert die Backwelt Pilz Großhändler mit Fertigbackwaren, die sowohl in konventioneller als auch biologischer Produktion hergestellt. Dabei müssen selbstverständlich strengste Hygienestandards eingehalten werden. Deshalb mussten alle Jugendlichen, die die Produktionshalle besuchen durften, Hygienebekleidung, eine Mütze und Hygieneschuhe tragen. Auch die Anforderungen, die in der modernen Welt an den Bäckerberuf gestellt werden, wurden thematisiert. In einem abwechslungsreichen Stationenbetrieb beschäftigten sich die Jugendlichen anschließend mit der Geschichte des Brotes und den köstlichen Produkten der Fa. Pilz, die sie auch selbst verkosten durften.

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Jugend trifft Wirtschaft: Exkursion zu einer Baustelle der Firma Bernhart Diesner

Viel praktisches Geschick konnten die Schülerinnen und Schüler der 3a-Klasse der Neuen Mittelschule Schrems bei ihrem Besuch in der Firma Diesner im Industriegebiet Kottinghörmanns unter Beweis stellen. Nach einer Führung durch das Firmenareal, bei der Firmenchef Bernhart Diesner die Lagerräume und die Materialien, die im Betrieb verarbeitet werden, vorstellte, ging es in die Produktionshalle, wo u.a. Holzriegelwände für Fertigteilhäuser hergestellt werden. Sehr zur Freude der Jugendlichen durften Sie hier unter fachkundiger Anleitung von Herrn Diesner und seiner Mitarbeiter selbst mitanpacken: Gemeinsam wurden Holzwände mit dem Bohrer zusammengeschraubt und anschließend Rigipsplatten mit einer Nagelmaschine auf die Holzkonstruktion geschossen. Einige stellten sich dabei sehr talentiert an und waren von den Werkzeugen deshalb auch kaum mehr zu trennen. Nach einer Jause in der Firmenkantine, bei der Herr Diesner Fragen zur Lehrlingsausbildung der Zimmerer und Fertigteilhausbauer beantwortete, unternahm die Klasse noch einen Ausflug nach Vitis, wo eine Baustelle der Fa. Diesner besichtigt wurde.

Jugend trifft Wirtschaft: Besuch bei der Firma Mokesch

Die 3c-Klasse der Neuen Mittelschule Schrems verbrachte im Rahmen von Jugend trifft Wirtschaft einen abwechlungsreichen Vormittag in der Fa. Mokesch in Gmünd, einem echten Familienbetrieb, der 1955 von DI Karl Mokesch gegründet wurde und heute von seinem Enkel, DI Andreas Mokesch, in 3. Generation geleitet wird. Der Firmenchef persönlich führte die Jugendlichen durch das große Firmenareal in der Gmünder Industriezone, stellte die unterschiedlichen Gebäude, Materialen und Geräte vor und beantwortete die Fragen der SchülerInnen zur Lehrlingsausbildung. Derzeit bildet die Fa. Mokesch 17 Lehrlinge in den Berufen Maurer, Zimmerer und Baumaschinentechniker aus. Die SchülerInnen hatten auch die Gelegenheit einen Blick in die Werkstätte, in der der gesamte Firmenfuhrpark instandgehalten und repariert wird, sowie in die firmeneigene Zimmerei zu werfen.

Jugend trifft Wirtschaft: Zu Gast beim Fertighaus-Spezialisten Elk

Die Firma Elk zählt zweifelsohne zu den führenden österreichischen Fertigteilhausproduzenten. Seit mehr als 30 Jahren werden im Werk in Schrems Fertigteilhäuser in hoher Qualität produziert – das bedeutet die Herstellung von mehr als 40.000 Häusern, die für ihre Bewohner „Häuser fürs Leben“ sein sollen. Zwei Klassen – die 3b der HS 1 Gmünd und die 3a der NMS Schrems – durften der Fa. Elk dank unseres Projekts Jugend trifft Wirtschaft einen Besuch abstatten. In Gruppen eingeteilt stand zuerst eine Besichtigung der Werkshalle auf dem Programm. Dabei konnten die Jugendlichen bei der Fertigung der Wandelemente zusehen und erfuhren interessante Details über die einzelnen Fertigungsschritte. Nachdem sie sich bei einer Jause gestärkt hatten, standen die SchülerInnen vor einer besonderen Herausfordungen, musste doch ein Mini-Elk-Haus anhand eines Bausatzes zusammengebaut werden. Von den MitarbeiterInnen bekamen die Jugendlichen Informationen zu den Lehrberufen, die man in der Fa. Elk erlernen kann. Fazit: Ein toll vorbereiteter, unterhaltsamer Vormittag für die beiden Klassen!

Jugend trifft Wirtschaft: Besuch bei der Technischen Alternative

Den Startschuss zu den Firmenexkursionen gab am 3. April ein Besuch in der Firma Technische Alternative in Amaliendorf. 24 Schülerinnen und Schüler der 3b-Klasse der Kreativ- und Informatikhauptschule Gmünd erlebten einen abwechlungsreichen und informativen Vormittag, der von Firmenchef Ing. Kurt Fichtenbauer, einem „g’standenen Techniker“, mit Enthusiasmus und Engagement gestaltet wurde. Die Jugendlichen erfuhren interessante Details zur Firmengeschichte und den innovativen Produkten der Technischen Alternative im Bereich der elektrischen Solar- und Heizungsregelung, die alle von Kurt Fichtenbauer und seinem Ingenieursteam selbst entwickelt und bis nach Neuseeland oder in die USA exportiert werden.

Die 3b-Klasse der Kreativ-und Informatik-Hauptschule Gmünd besuchte die Firma Technische Alternative in Amaliendorf (Foto: privat)

Kurt Fichtenbauer appellierte an die Jugendlichen, insbesondere an die Mädchen, eine technische Ausbildung, z.B. an einer HTL, in Erwägung zu ziehen, da MitarbeiterInnen mit einer fundierten Technik-Ausbildung heute mehr denn je gefragt seien. Nachdem die SchülerInnen unter fachkundiger Anleitung mit Batterien, Magneten und einem Zinndraht „den einfachsten Motor der Welt“ gebaut hatten, führte Kurt Fichtenbauer die Jugendlichen mit ihren Begleitpädagoginnen Magdalena Zechmann und Brigitte Binder sowie Kleinregionsmanagerin Viktoria Prinz durch die Firma. Dabei konnten die jungen BesucherInnen den MitarbeiterInnen bei der Fertigung und Prüfung von Platinen über die Schulter blicken und komplexe Fertigungsmaschinen bestaunen. Den Abschluss machte ein eindrucksvolles Hochspannungsexperiment, bei dem vom Firmenchef persönlich 30.000 Volt erzeugt wurden. Die Jugendlichen waren von der „spannungsgeladenen Atmosphäre“ natürlich begeistert und konnten sich anschließend bei einer gemeinsamen Jause stärken.

Fazit: Ein toller Start zu einem wichtigen Projekt, das seinen Beitrag zu einer nachhaltigen Verbindung von Jugend und Wirtschaft in der Region leisten möchte.

Jugend trifft Wirtschaft: Die Kunst des Steinmetz-Handwerks

Natursteine in Hülle und Fülle – vom edlen Waldviertler Granit bis hin zu goldmarmorierten Steinen aus Indien – konnten die Jugendlichen der 3b-Klasse der Neuen Mittelschule Schrems bei ihren Besuch bei der Firma Natursteine Pfeiffer in Schrems bestaunen. Firmenchef Jürgen Pfeiffer persönlich führte die Jugendlichen durch das Firmengelände, zeigte ihnen Natursteine unterschiedlichster Herkunft und erklärte, welche Produkte aus Natursteinen hergestellt werden – von Treppen über Grabsteine bis hin zu Gartenmöbeln, Brunnen, Zauneinfassungen und Fliesen. Auch die Bearbeitung der Steine, das Schneiden mit einem Diamantsägeblatt und anschließende Abschleifen und Polieren, führte er ihnen vor. Danach stand für die SchülerInnen der praktische Teil auf dem Programm. Unter Aufsicht von Herrn Pfeiffer und Geselle Mario Winter durften sie sich im Bearbeiten von Granit versuchen. Dabei entwickelten einige – vor allem die Burschen – besonderen Eifer und waren von den Steinen kaum mehr zu trennen. Ein Schätzspiel, bei dem die Jugendlichen das Gewicht von Steinplatten erraten musste, rundete den unterhaltsamen Vormittag ab.