Alltagsradkonzept

Förderung des Alltagsradverkehrs als Ziel

Die Gemeinden der Kleinregion haben bereits bei ihrem Zusammenschluss beschlossen Akzente zur Förderung des Radverkehrs zu setzen. Ein wichtiger Schritt zur Erreichung dieses Ziels war die Ausarbeitung eines kleinregionalen Alltagsradkonzepts, in dem sowohl bewusstseinbildende Maßnahmen als auch Maßnahmen aus dem Bereich Infrastruktur erarbeitet wurden. Erste Maßnahmen, wie beispielsweise der Wasserlandschaftsradweg (Wasserlandschaftsradweg ), der anlässlich des Radlrekordtags am 20. September 2008 eröffnet wurde, konnten rasch umgesetzt werden. Ein Teil des geplanten Maßnahmenpakets ist die Radlpassaktion, deren Ziel die Steigerung des Alltagsradverkehrs um bis zu 50% ist (siehe Radlpassaktion ).

Die Kleinregion Waldviertler StadtLand ist aufgrund ihrer landschaftlichen Beschaffenheit besonders gut für die Forcierung des Alltagsradverkehrs geeignet. Eine wichtige Alltagsradachse führt vom Norden in den Süden, wo auch die großen Betriebsstandorte, Einkaufszentren und Freizeiteinrichtungen liegen. Wesentlich zur Attraktivierung des Radfahrens trug die Errichtung des neuen Radwegs beim Knoten Hoheneich bei, die nun eine sichere Radfahrt von Hoheneich bzw. Schrems nach Gmünd ermöglicht (siehe Lückenschluss B41 - Neuer Radweg Gmünd-Hoheneich ) und auch die Fahrzeit von Gmünd nach Schrems mit dem Rad um 7,5 Minuten verkürzt.
Von Seiten der Dorf- und Stadterneuerung unterstützen DI Franz Grossauer (bis 2011) und Maria Theresia Schindler die Umsetzung der bewusstseinbildenden Maßnahmen im Rahmen von 80 Stunden zur Verfügung. Außerdem gibt es in der Region eine eigene Radfahrbeauftragte, Kleinregionsmanagerin Mag. Viktoria Prinz.

Mit dem Fahrrad unterwegs

Alltagsradkonzept der Kleinregion: Radweg von Schrems nach Langegg umgesetzt

Im Jahr 2008 wurde von der Kleinregion Waldviertler StadtLand die Erstellung eines Alltagsradkonzepts in Auftrag gegeben - mit dem Ziel, die Dichte an Radwegen für den Alltagsradverkehr zu erhöhen und damit die Strecken, die mit dem Rad zurückgelegt werden, zu steigern. Damit sollte sowohl ein Beitrag zum Klimaschutz als auch zur Gesundheit bzw. sportlichen Aktivität der Bevölkerung geleistet werden. Am 26. Juli konnte mit der offiziellen Eröffnung des Radwegs von Eugenia nach Langegg in der Stadtgemeinde Schrems ein wichtiger Teil des geplanten Alltagsradwegenetzes umgesetzt werden.

Eröffnung des neuen Radwegs in Langegg:

Obmann Bgm. Karl Harrer, Pfarrer Mag. Josef Kowar und viele Vertreterinnen und Vertreter des Stadt- und Gemeinderats freuten sich über die Eröffnung des neuen Radwegs von Langegg nach Eugenia (Foto: Walter Kellner)