Niederösterreichischer Kleinregionentag 2007

Das Thema „Demographischer Wandel“ stand im Mittelpunkt des Niederösterreichischen Kleinregionentags, der am 6. Dezember im Glassalon Neuhaus im Triestingtal stattfand. Dass dieses Thema insbesondere für das Waldviertelin den kommenden Jahren eine große Herausforderung sein wird, bestätigen die neuesten Daten der Statistik Austria, die das Waldviertel als eine derVerliererregionen der demographischen Entwicklung sieht. Deshalb betonteLH-Stv. Ernest Gabmann in seinem Eröffnungsstatement den hohen Stellenwertkleinregionaler Kooperationen in gesellschaftlichen Belangen. „Laut Prognosewerden fünf der 25 niederösterreichischen Bezirke von einem Bevölkerungsrückgang betroffen sein. Herausforderung für die Gemeinden ist es, auf die Bevölkerungsentwicklung – sowohl bei Wachstum als auch bei Rückgang – und die gesellschaftlichen Trends optimal zu reagieren. Die Kooperation in Formvon Kleinregionen leistet hier einen wichtigen Beitrag“, erklärte Gabmann. nsgesamt rund 160 Akteure aus ganz Niederösterreich, darunter auch einige Vertreter des Waldviertels, scheuten den weiten Weg ins Industrieviertel nicht,um sich über mögliche Lösungsansätze als Reaktion auf die demographischeEntwicklung zu informieren. Die Kleinregion Waldviertler StadtLand wurde von Kleinregionsmanagerin Mag. Viktoria Neunteufel vertreten.

Die Waldviertler beim Kleinregionentag 2007 

Kleinregion pflanzt einen Regionsbaum

Stolz darauf, seit kurzem einen eigenen Regionsbaum zuhaben, ist die Kleinregion Waldviertler StadtLand. Am 17. September versammelten sich Vertreter der neun Mitgliedsgemeinden, Obmann Walter Mair und Geschäftsführerin Mag. Viktoria Neunteufel beim Sole-Felsen-Bad Gmünd, umgemeinsam den Baum – einen Wacholder – zu pflanzen. Gespendet wurde der Baumvon Regionalberater Josef Wallenberger, der für die Kleinregion ihr Entwicklungskonzept ausgearbeitet hatte. „Ich habe mich dafür entschieden, euch einen Wacholder zu schenken, da dieser Baum sehr widerstandsfähig ist, sehr gut zu dieser Region passt und bis zu 2000 Jahre alt wird“, erklärte Wallenberger, für den der Regionsbaum auch das stetige Zusammenwachsen der neun Gemeinden zu einer Region symbolisiert. Deshalb wurde als Standort ein symbolträchtiger Ortgewählt, nämlich das Sole-Felsen-Bad, das als erstes Gemeinschaftsprojekt derKleinregionsgemeinden den Startschuss für eine erfolgreiche Zusammenarbeitgegeben hat. Außerdem zählt das Sole-Felsen-Bad zu den wichtigstenKooperationspartnern der Kleinregion, insbesondere im Bereich Tourismus, wo man gemeinsam am Projekt „Waldviertler Wasserlandschaft“ arbeitet. Deshalb war es für Geschäftsführer Peter Gooss und Betriebsleiter Christian Angel selbstverständlich, beim Pflanzen des Regionsbaums mit dabei zu sein und die Gemeindevertreter mit Schaufel und Gießkanne tatkräftig zu unterstützen.

Beim Sole-Felsen-Bad wurde ein Regionsbaum geplanzt (Foto: Wallenberger & Linhard) 

Logowettbewerb: Ein neues Logo für unsere Kleinregion

Im Jahr 2007 begab sich unsere Kleinregion auf die Suche nach einem neuen Logo. Hunderte Schülerinnen und Schüler aus den Schulen der Region machten sich Gedanken, wie denn das passende Logo für die Kleinregion aussehen könnte, und nahmen am von uns veranstalteten Logo-Wettbewerb teil. Nach der Durchsicht aller Entwürfe kristallisierte sich aber bald aufgrund seiner Originalität, Klarheit und Dynamik ein Favorit heraus. Es handelte sich dabei um den Entwurf von Bianca Glaser, die damals die Fachschule für wirtschaftliche Berufe in Gmünd besuchte. Das von ihr entworfene Logo, das von Grafiker Reinhold-Hartl Gobl zwecks besserer Lesbarkeit und Druckfähigkeit leicht abgeändert wurde, vertritt seitdem die Kleinregion Waldviertler StadtLand sowohl im Innen- als auch Außenmarketing. Alle Entwürfe des Logo-Wettbewerbs wurden im Herbst 2007 bei einer Ausstellung in der Stadtgemeinde Gmünd präsentiert.

Wir gratulieren der Gewinneren unseres Logowettbewerbs Bianca Glaser
Ausstellung der Logo-Entwürfe im Stadtamt Gmünd